Mit Texten von: Jean Anouilh, Bernard Shaw, Original‑Prozessakten, Christina Scheutz
„Ihr alle werdet froh sein, wenn ihr mich brennen seht. Aber wenn ich ins Feuer gehe, dann gehe ich durch
das Feuer in das Herz meines Volkes für immer und ewig.“ (Johanna)
Christina Scheutz entwirft in ihrer Solo-Performance ein vielschichtiges Bild der Johanna von Orleans,
ein persönliches und dennoch universelles Spiel, bei dem das Publikum direkt und eindringlich in die
innere Welt der Figur mitgenommen wird.
Johanna – Bauerntochter, Heeresführerin, als Hexe verbrannt und später heiliggesprochen –
steht im Zentrum eines Spiels zwischen Realität und Imagination. Ihr „Schlachtfeld“ ist nicht nur
der 100‑jährige Krieg, sondern auch das Terrain, das wir selbst kennen: innere Widerstände,
Überforderung, Mutproben, der Wunsch nach Zugehörigkeit – und der Wunsch, für etwas Bedeutendes einzustehen.
Welche Verantwortung können wir übernehmen? Woran glauben wir? Wofür lohnt es sich zu kämpfen – und wie?
Unterstützt wird sie von der vieldimensionalen Musik der Ausnahmekomponistin Laura Winkler.