
Fernab vom Heldentum liefern sowohl Christina Scheutz, die auch für die behutsame Regie verantwortlich ist,
als Penthesilea als auch Fredrik Jan Hofmann als Achill eine beachtliche darstellerische Leistung ab.
Beide agieren dabei unabhängig von ihrem Geschlecht auf Augenhöhe, beide zeigen Respekt voreinander in einer
Situation, der beide zu entkommen wünschen, aber aus der es kein Entkommen geben kann. Auch wenn das
Grundthema dabei aus der Antike stammt, so wirkt das Ausgeliefertsein in einer Welt voller Krisen und Kriege
doch sehr aktuell.“
(kuma)
